Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung

„Bei Besuchen von Künstlern und Künstlerinnen in ihren Ateliers faszinierte meine Frau und mich deren Wirken an den Druckmedien Holz, Kupferplatte und Stein. Wir sahen, welche Fertigkeiten es braucht, und Mühe es macht, diese zu bearbeiten. Wir erkannten aber auch, wie wichtig der spezifische Umgang mit der Druckform für ein, auch künstlerisch, gutes Ergebnis ist. Wir lernten, dass Druckgraphik nicht eine vervielfältigte Kunst ist, sondern eigenständig, bedeutend und traditionsreich. So fingen wir ab 1965 an, Künstler, die graphische Verfahren in ihrer Kunst anwenden, durch Herausgabe von Editionen zu fördern. Dabei wurden wir Graphikliebhaber und –sammler, und, was für uns beide besonders wertvoll war, es entstanden gute Freundschaften.“  Heinrich Lenhardt (Oktober 1995)

Die Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung wurde 1994 gegründet.

Die Stiftung hat den Zweck, die zeitgenössische Druckgraphik der klassischen Verfahren Holzschnitt, Radierung und Lithographie zu fördern. Dafür ermöglicht sie alle drei Jahre die Vergabe des „Preises der Pfalzgalerie für klassische Verfahren der Originaldruckgraphik“. Die aus dem Stiftungskapital darüber hinausgehenden Überschüsse dienen der Pfalzgalerie zum Ankauf von Originaldruckgraphik.

Vorstand: Ralf Lenhardt (Vorsitzender, Unternehmer), Dr. Britta E. Buhlmann (Direktorin mpk). Matthias Brunner (Steuerberater)

Kuratorium: Hans-Georg Böcher (Vorsitzender, Direktor Verpackungsmuseum HD), Thomas Gans (GF Arbeitgeberverband), Jürgen Picard (Unternehmer i.R.), Regina Reim (Künstlerin), Robert Schwarz (Künstler), Julian Lenhardt (Projektentwickler)

Fachkreis Erwerbungen: Dr. Heinz Höfchen (Leiter der Graphischen Sammlung mpk), Margret Noel (Künstlerin)